Am 15. November nach dem Mittag trafen wir uns voller Vorfreude und machten uns gemeinsam auf den Weg nach Roggliswil zu unseren legendären Gastgebern Margrit und Paul. Kaum angekommen, wurde der Schlafsaal bezogen, das Gepäck abgestellt und zack, schon sassen wir in den ersten Registerproben, keine Zeit für Müdigkeit.
Nach den ersten musikalischen Fitnessübungen folgte eine intensive Gesamtprobe. Schnell wurde klar dieses Wochenende würde streng werden aber auch unglaublich produktiv. Zum Glück hatten Margrit und Paul vorgesorgt, in der Pause servierten sie frisch gebackenen Flammkuchen. Genau die richtige Stärkung, um motiviert in die nächsten Register- und Gesamtproben zu starten.
Am Abend wurden wir dann erneut kulinarisch verwöhnt mit Hörnli und Ghackets, begleitet von einer dezenten 3-Liter-Weinflasche. Leider landete deren Inhalt nicht nur in den Gläsern, sondern Bianca musste auch eine Wein Gesichtsmaske testen. Danach übernahmen die Erstalis das Abendprogramm. Wir durften sie besser kennenlernen indem sie Kindheitsgeschichten erzählten und wir herausfinden mussten, welche Story zu wem gehört. Anschliessend wurden in kleinen Gruppen Spiele gespielt wie Lieder gurgeln, Bierdeckel werfen oder Gummibärchen fangen und Julia bewies ein weiteres Mal, dass ihr Ruf als schlechte Verliererin absolut nicht übertrieben ist.
Nach dem Abendprogramm wurde weiter gefeiert, geplaudert und gespielt. Pünktlich um Mitternacht startete die traditionelle Mitternachtsprobe der Moment, in dem alle so tun, als wären sie noch topfit. Danach ging die Party weiter in Paul's Lagerraum, wo Musik, Gelächter und gute Laune bis in die frühen Morgenstunden anhielten. Je später der Abend wurde, desto mehr begann Stifi seltsame Dinge wahrzunehmen. Besonders eine Glühbirne hatte es ihm angetan laut ihm zeigte sie eindeutige „böse Absichten“ Also tat er, was ein echter Stromer tun muss, er erklärte das kleine Leuchtmonster zu seinem Endgegner und ging zum Angriff über. Mit einem dramatischen Schlag besiegte er die Birne, die in tausend Stücke zersprang. Und einmal mehr ertönte ein „Steeeeefan!“ durch den Raum.
Am Sonntagmorgen, nach einer Nacht, die eher einem kurzen Power-Nap glich, verwöhnten uns Margrit und Paul mit Rösti und Spiegeleiern. Genau das, was man braucht, um die letzten Energiereserven für die Abschlussproben freizuschalten. Danach wurde gepackt, und wir machten uns zufrieden, müde und voller lustiger Erinnerungen auf den Heimweg.
Unser Fazit: Ein Wochenende voller Musik, gutem Essen, schrägen Momenten, noch schrägeren Menschen und Geschichten, die man garantiert noch lange erzählen wird. Wild, chaotisch und anstrengend aber absolut unvergesslich!
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